Element 13 - Aluminium-Yachtbau

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Ein Rumpf aus seewasserfestem Aluminium muss nicht lackiert werden. Die Lackierung eines Aluminiumschiffes ist nur für das Unterwasserschiff erforderlich, um das Antifouling aufbringen zu können. Die Gestaltung des Überwasserschiffes und des Decks ist abhängig vom Design. Eine hochwertige Lackierung erfordert wiederholtes Spachteln und Anschleifen. Falls das Design ohne Anstrich und Teakdeck auskommt, ergibt sich ein hohes Potential zur Kostenreduktion.

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Drehen eines 17m Rumpfes. Obwohl die Beplankung nur geheftet, aber noch nicht verschweißt ist, hat der Rumpf bereits genügend Festigkeit um an nur 2 Aufhängungspunkten verzugsfrei angehoben zu werden.

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Ankerbeschlag, Relingsfüße, Festmacher und Halterung für den Spinnakerbaum sind integrale Bestandteile des Rumpfes.

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Integraltanks für Wasser (links) und Diesel (rechts). Zwischen den Tanks ist der Schwenkkiel positioniert, der hydraulisch angesteuert wird. Hinter den Tanks ist das Motorfundament angeordnet. Der Motor liegt später komplett unter den Bodenbrettern.

Projektarbeit Kaskobau

Aus dem Design wird die Werkstattzeichnung abgeleitet, hier entsteht das eigentliche Schiff mit allen technischen Details. An dieser Stelle wird die Grundlage für den reibungslosen und effizienten Ablauf  aller Bauarbeiten und der Einbau aller Baugruppen bis zur Fertigstellung des Schiffes gelegt. Dann beginnt der Aluminiumbau mit dem Bau der Querverbände und dem Biegen der Rumpfbeplankung. Der Rumpf und das Deck bilden einen Hohlkörper, der als Kasko bezeichnet wird. Die Konstruktion ist ein Monocoque – also ein aus einem Stück gefertigter Korpus mit außerordentlicher Festigkeit. Der Kasko besteht aus allen erforderlichen Strukturen aus Aluminium, inkl. der Borddurchlässe, Luken, Tanks, Auspuffanlage, Maschinenraum, Motorfundament, Schotten, Integraltanks, Decksbeschläge usw.

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